1. Tag: Spanien/Katalonien - Barcelona, Girona

Mit dem Sammeltransfer gelangen wir in die Berge. Tief in den Pyrenäen, am Fuße des Gebirgszuges der Cavallera, befindet sich das kleine Bergdorf St. Joan de Abadeses, Ausgangspunkt unseres Banditen Trails. Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir den Reitführer kennen und plaudern über die bevorstehende Reittour.

2. Tag: Hochgebirge der Pyrenäen

Die Pferde sind gesattelt, wir sitzen auf. Der Trail windet sich durch eine wunderbare Berglandschaft, die je nach Jahreszeiten herb oder lieblich sanft erscheint.

Die Luft riecht würzig, wir finden die Ruhe, die Stille, den Klang der Natur. Hoch oben auf einem Bergzug genießt ein romanisches Kirchlein eine unvergleichlich schöne Lage und lädt uns zum Picknick ein. In einem kleinen Bergdorf übernachten wir in einem netten Gasthof, in dem uns Joan die "beste Paella" zum Abendessen serviert.

3.Tag: Hochplateau

Wir reiten auf das Hochplateau des Collsacabra. Hier verschmelzen Norden und Süden, Mittelmeer und Hochgebirge auf ganz besondere Weise.

Saftige Wiesen und dichte Buchenwälder überziehen das Land. Farne breiten sich aus, der Urwald wuchert und erscheint undurchdringlich. Die Temperaturen sind angenehm kühl, viele Quellen und stille Bäche erfrischen uns auf unserem Weg.

Im Herzen des Hochplateaus liegt einsam und urgemütlich Jordis Reiterhof. Wir hören nur den Wind in den Bäumen, das Singen der Zikaden und das Plätschern des Baches. An einem alten Holztisch gibt es am Abend ein Räubermenü und bei einem Gläschen Wein erzählt uns Jordi katalanische Schurkengeschichten.

4. Tag: Tafelberge

Brillant klettern unsere "Andalusier" in eine überwältigende Landschaft. Im Frühling und Sommer blinzeln graue Felsberge durch den tiefgrünen Buchenwald, im goldenen Herbst leuchtet der Wald in allen Farben - "Indian Summer", das Ambiente erinnert an Kanada.

Sanft führt uns anschließend der Pfad durch die kontinentalen Sanddünen und einen mediterranen Pinienwald hinauf zum schroffen Gebirgsmassiv Montgri. Von einer Klippe aus werden wir belohnt; es erwartet uns ein fantastischer Ausblick auf das endlos weite Meer. Seevögel gleiten im Aufwind über der Küste. Im Duft von Lavendel, Rosmarin und Thymian stärken wir uns mit einem leckeren "Cowboypicknick".

Offene Viehweiden ermöglichen uns großartige Blicke über Täler und Berge — Picknick im "Freiluft-Restaurant Panorama-Trails".

Flott nähern wir uns im Trab und Galopp den mächtigen Tafelbergen: Canyons wie in Arizona und Wasserfälle, die steil in dunkle Schluchten stürzen.

Wir hören das Schreien großer Raubvögel, die über gewaltigen Felsformationen segeln.

Wie ein Adlernest liegt das kleine Dorf Tavertet majestätisch an der Kante des Tafelberges, unter uns leuchtet im tiefen Grün der Canyon See.

5. Tag: Die Heimat vom Serrallonga

Hoch oben auf der Kante der Tafelberge reiten wir in die Berge der Guilleries, Heimat des Banditen Serrallonga, dem katalanischen Robin Hood.

Die Aussicht vom "Dach Kataloniens" über die grünen Berge und dem in die Tiefe stürzenden Wasserfall ist einzigartig schön.

Der immergrüne und feuchte Wald der Guilleries steht im Kontrast zu den rotbraunen und silbergrauen Felsen der Tafelberge.

Inmitten dieser faszinierenden Bergwelt entdecken wir einsame Kapellen und verwinkelte Natursteindörfer aus der Zeit Serrallongas.

Auf einer Lichtung rasten wir und fühlen uns wie die Banditen von Anno dazumal. Die Stimmung ist geheimnisvoll und der Trailverlauf später schattig, feucht und frisch.

Am höchsten Punkt des Tafelberges erhebt sich majestätisch das Kloster "El Far", einer der schönsten Aussichtspunkte Kataloniens. Hier dürfen wir übernachten und werden am nächsten Morgen mit der über dem Meer aufgehenden Sonne geweckt!

6. Tag: Garrotxa, Land der Vulkane

Wir verlassen die Guilleries und tauchen in das Land der Vulkane ein.

Eine Landschaft, die lieblich kultiviert ist, aber zugleich mit ihrer Wildheit lockt. Die erloschenen Vulkane liegen da, als wollten sie sich ausruhen bis ans Ende der Zeit.

Der jüngste Ausbruch liegt schon ein paar tausend Jahre zurück, nur die schwarze Lava und einige Vulkankrater erinnern an das Feuerwerk vergangener Tage. Nahe dem mittelalterlichen Dorf Santa Pau finden wir eine gemütliche Unterkunft.

7. Tag: Besalú

Im flotten Tempo traben und galoppieren wir entlang des Baches Ser und verlassen die Vulkane Garrotxa. Der Bach mündet in den Fluss Fluvia, welcher uns weiter den Weg Richtung Costa Brava weist.

Steineichen und Pinien sind die hier beherrschenden Bäume. Unter dem wohltuenden Schatten einer Eiche relaxen wir bei einem Räuberpicknick.

Nach einer Siesta reiten wir im flotten Tempo bis ins mittelalterliche Städtchen Besalú. Unsere Unterkunft für die letzte Nacht ist ein Hotel direkt neben der schönen romanischen Brücke mit Blick über den Fluss Fluvià und die Stadt. Vor dem Abendessen im bezaubernden Garten des Restaurants haben wir noch die Möglichkeit durch die alten Gassen Besalús zu Schlendern. Beim gemeinsamen Abendessen lassen wir die Reittour ausklingen.

8. Tag: Adiós y hasta la vista!

Nach dem Frühstück Transfer zu den Flugplätzen oder Verlängerung zu einem der Küstentrails.

> Wichtiger Hinweis an alle Teilnehmer