Ehemalige Trailpferde

Viele Teilnehmer unserer Wanderritte finden auf unseren Trails ihr „Herzenspferd“. Hier nur einige der glücklichen Besitzer, die in unseren ehemaligen Trailpferden den idealen Freizeitpartner gefunden haben:

  • Angela – Codul (Frankreich)
  • Anne – Camarón (Deutschland)
  • Noemi – Cava (Schweiz)
  • Susanne – Faro (Deutschland)
  • Maryline – Morito (Schweiz)
  • Katrin – Picolo & Leo (Deutschland)
  • Ari – Paraíso (Spanien)
  • Elena – Alfil (Italien)
  • Sue – Lucero (UK)
  • Sara – Llampec (UK)

Castaño, Chupito und Esperanza & Sonja und Ingrun (D)

Castaño und Chupito sind im Sommer 2012 gemeinsam nach Deutschland gekommen. Beide haben sich schnell gut an den Kontrast zwischen Katalonien und dem Ruhrgebiet gewöhnt - nur der lästige Regen und der Winter in Deutschland gefällt Castaño nicht besonders.

Chupito liebt hier besonders lange Waldwege, auf denen er richtig Gas geben kann. Wir haben mit beiden einfach tolle Geländepferde; sehr sicher, aber trotzdem nie langweilig - mit viel Leben und eigenen Ideen! Ihren Spitznamen "Los Locos" haben sie sich ehrlich verdient.

Im Oktober 2015 ist Esperanza (Spitzname "Etzel") dazugestossen, um das Locos-Trio komplett zu machen. Unser "Schönling" wusste von Anfang an die Menschen und auch die Stuten am Stall mit seinem Charme zu beeindrucken und hat sich eine große Fangemeinde erworben.

Die drei stehen in einer größeren Wallachherde und gehen regelmäßig ins Gelände. Wir freuen uns schon darauf im Frühjahr wieder auf längere Touren gehen zu können!

Claudia & Tizón (D)

Claudia & Tizón

Ende Oktober 2016 reiste ich bereits zum 4. mal nach Katalonien um bei Rudi einen Trail zu reiten. Es war der bereits zweite „Piraten Trail“ für mich. Wie immer ließ ich mich überraschen welches Pferd ich bekommen würde. Dieses Mal wurde es Tizón. Zu dem Zeitpunkt war er gerade neu und sollte zum ersten Mal eine Bergtour mitgehen. Rudi fragte mich, ob ich diese ehrenvolle Aufgabe übernehmen wolle. Klar, sehr gern! So nahmen die Dinge ihren Lauf… ER war einfach fantastisch (um Rudis Worte zu benutzen). Ganz wach, fein in der Hand und sensibel auf meine Einwirkungen. Für sein junges Alter sehr mutig und an allem interessiert. Da ich mich zum Zeitpunkt auf genau diesem Trail zu Hause in einer etwas schwierigen Lebensphase befand, bereitete mir der „kleine Schwarze“, wie ich ihn pflegte zu nennen, besonders große Freude und ließ meine Sorgen für diese Zeit in der Heimat in weite Ferne rücken.

Um meine Empfindungen noch mal zu hinterfragen, ritt ich (über meine Verhältnisse lebend!) noch zwei weitere Trails im April und Oktober 2017. Diese male wollte ich mich nicht mehr mit dem Pferd überraschen lassen – ich wollte nur noch Tizón haben:) Ich bekam ihn beide Male:)

Am 29. Oktober 2017 wollte ich dann Nägel mit Köpfen machen. Tatsächlich kam es zu einem Handschlag, nicht zu glauben aber wahr: Rudi konnte sich dazu entschließen ihn mir zu geben, ich hatte ihn gekauft! Tizón - my buddy und vieles mehr! Dann ging alles recht schnell, da Rudi zur Pferd & Jagt Messe nach Hannover sollte, machte er selbst den Vorschlag ihn mir bis dorthin mitzubringen. So überreichte er ihn mir bereits 6 Wochen nach meinem Banditen Trail, am 6. Dezember 2017 (weltbestes Nikolausgeschenk!) an einem Treffpunkt in einem Stall bei Hannover. Dort quartierte ich MEINEN kleinen Schwarzen noch eine Nacht ein, denn wir hätten an diesem Tag unser finales Ziel nicht mehr erreichen können. Am nächsten Morgen luden wir dann für die letzten 450 km auf. Leider gab es dann noch ein kleines Problem, wir mussten noch mal 30 km vor Tizóns neuer Heimat ein Notquartier beziehen… denn es hatte sich ein Sturm aufgebaut, der den Transport von PKW mit Anhängern aus Sicherheitsgründen untersagte, der Autozug nahm uns schlicht weg nicht mit! Tizóns neue Heimat liegt im nördlichsten Deutschland, auf der Insel Sylt …und die kann man nur mit einer Fähre oder mit dem Autozug erreichen. Nach einer Nacht in einer Box im Friedrich-Wilhelm-Lübke Koog erreichten wir dann am 8.12.2017 Morsum auf Sylt! Die Überfahrt mit dem Autozug fand Tizón eher „geht so“, denn der Transport erfolgt rückwärtsfahrend. Er galoppierte zum Teil auf der Stelle. Tizóns zu Hause ist bei mir hinterm Haus in einer Offenstallhaltung. Ich habe bereits 2 Pferde (Stute 24 und Wallach 25 Jahre alt, beide von Fohlen an in meinem Besitz) Sie sind bereits Rentner und der Jungspund Tizón ist nun der dritte im Bunde. Zunächst getrennt und dann langsam aneinander gewöhnt, wächst meine kleine Herde langsam zusammen. Gleich 3 Tage nach Ankunft gab es dann einen Wintereinbruch und es schneite… Kulturschock für den Katalanen… Aber so wie ich ihn kennen gelernt habe, macht er einfach alles mit und strotzt allen Widrigkeiten. Seine Neugierde und sein gutes Sozialverhalten in der Herde kommen ihm zu gute. Freunde von mir sagten mir, dass ich es mir bloß nicht mit ihm verscherzen solle, nicht dass er mir die Unabhängigkeit erklärt:)

Ich habe nicht nach einem neuen Pferd gesucht, nur ein Tierhalter kann das verstehen: Ich habe Tizón gefunden!

Ich bin viele Jahre akribisch Dressur auf Warmblütern geritten, später einige Jahre im Distanzsport gelandet und als meine Pferde für den Sport zu alt wurden einfach ins Gelände. Zeitgleich habe ich über mehrere Jahre an vielen Orten der Welt Trails geritten, 6 davon bei Panorama-Trails in Katalonien, drei davon auf Tizón. Was ich mit ihm jetzt so vorhabe weiß ich noch nicht so genau, aber gewiss ist, dass ich mich auf eine tolle Zeit mit ihm freue, wir werden gemeinsam etwas entwickeln und feststeht: das wird gut! Vielen Dank an alle die mir gut zugeredet haben, mich unterstützt haben und mir dabei geholfen haben dieses Vorhaben umzusetzen –ich weiß dies sehr zu schätzen! Besonderen Dank an Daniela und unvergessen: an Rudi! 1000 Dank!

Katja – Gandalfo & Paquito (D)

Katja & Gandalfo

Bei meinem allerersten Trail lernte ich Gandalfo kennen und: Was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Ritt. Er gab mir für meinen ersten Trail so viel Sicherheit, dass ich mich irgendwie direkt verliebte. So kam es, dass ich bei jedem Trail wieder Gandalfo ritt. Irgendwann war der Tag gekommen, als ich mir ein Herz fasste und Rudi fragte, ob ich Gandalfo mit nach Deutschland nehmen dürfte. Und so kam es dann, dass Dalfo bald schon in bei mir in Deutschland war. Wir sind immer sehr viel im Gelände unterwegs gewesen, denn dafür ist ein Trailpferd ja schließlich wie gemacht. Leider hat Gandalfo uns über den Regenbogen verlassen und grast jetzt auf himmlischen Weiden. Er wird aber immer in meinem Herzen sein.

Katja & Paquito

Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden. Eigentlich wollte ich kein Pferd mehr, aber dann kam Paquito. Nachdem ich vom Trail wieder zu Hause war, ging er mir nicht mehr aus dem Kopf. Mit etwas Unterstützung von Anderen kam der Süße dann im Sommer 2014 zu mir. Er ist ein außergewöhnliches Pferd, irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, und er ist ein super Lehrmeister, um mich reiterlich weiter zu entwickeln. Wir beschäftigen uns viel mit akademischer Reitkunst, was seiner Gymnastizierung sehr zugute kommt. Hier zeigt sich das ehemalige Trailpferd sehr motiviert und ist sehr lernwillig. Natürlich gehen wir auch gern ins Gelände und genießen lange Ausritte. Egal ob Extreme Trail Park oder Trail Parcours, er ist unerschrocken und meistert alles mit Bravour. Im Moment tasten wir uns langsam an die Working Equitation heran, wer weiß, vielleicht wird aus dem ehemaligen Wanderreitpferd noch ein Turnierpferd. Hauptsache es macht uns gemeinsam Spaß und wir haben immer etwas Abwechslung.

Kati – Gonzi (ES)

Kati & Gonzi

Ich habe den frechen Gonzalez durch meine Freundin Daniela, die bei Panorama-Trails arbeitet, kennengelernt. Daniela hat mich nach fünf Jahren ohne eigenes Pferd wieder dem Reitsport nahegebracht. Schon nach unserem ersten Ausritt war ich total hin und weg von dem kleinen Kerlchen, der mein Herz im Sturm erobert hatte. Nur wenige Zeit später stand Gonzi dann bei uns im Stall und ich würde ihn für kein Geld der Welt wieder hergeben! Gonzi ist ein richtiger Schmusebär und weiß genau was er will! Dabei hat er aber ein großes Herz und war schon manchem ängstlichen Pferd der perfekte Lehrmeister, denn er bleibt in allen Situationen immer ruhig und souverän. So machen unsere gemeinsamen Ausritte immer Spaß und ich kann unsere gemeinsame Zeit in vollen Zügen genießen! Auf Gonzi ist immer Verlass!

Nicole – Marinero (A)

Nicole – Marinero

Es war im Sommer 2013 als ich Marinero zum ersten Mal sah und ich es da schon ahnte, dass er mein absolutes Traumpferd werden wird.

Wir ritten dann ca. 100 km durch Katalonien und ich verliebte mich immer mehr in diesen Wallach. Wieder Zuhause angelangt, ging mir das Pferd nicht mehr aus den Kopf. Im Herbst flog ich nochmal zu ihm und machte alles klar. Im Frühling 2014 kam der Spanier top fit und munter in Österreich an. Er lebte sich innerhalb weniger Tage ein und da er generell ein umgängliches Pferd ist, verstand er sich gleich mit meinen anderen Pferden – am 3. Tag grasten alle schon friedlich auf einer Koppel.

Marinero ist ein Allrounder – egal ob Wanderritte, Dressur, Working Equitation, Orientierungsreiten oder Distanzreiten, dieses Pferd macht überall eine gute Figur – zum Beispiel holten wir uns 2014 den ,,Newcomer – Titel“ im Österreichischen Distanzreitsport.

Zurzeit genießen wir einfach Ausritte – auch ohne Sattel kein Problem – und machen fleißig Dressur zur Gymnastizieren. Dieser Wallach ist einfach so ein unkompliziertes, freundliches und intelligentes Pferd, das trotzdem eine gesunde Portion an Temperament besitzt und das schätze ich sehr an ihm. Ich hoffe, dass er mich noch lange an meiner Seite begleitet und fürchte mich auf den Tag, wo dies nicht mehr so sein wird, denn so ein Pferd wird mir kein 2. Mal über den Weg laufen.

Romany & Rodeo (UK)

Romany & Rodeo

Ich habe Rodeo vor ca. 10 Jahren auf einem Wanderritt bei Panorama-Trails kennen gelernt. Er war ein großartiges kleines Trailpferd - klein, schnell und sicher - genau das, was ich mir gewünscht hatte.

Seit sieben Jahren lebt er jetzt bei mir in Großbritannien und ich möchte ihn nicht mehr missen! Er ist ein sehr intelligentes aber verfressenes Pferd, Fakt der es sichtlich erschwert sein Idealgewicht zu halten. Wenn er auch von saftig grünem Gras und ausreichend leckerem Heu umgeben ist, er würde alles tun um noch mehr als nur seinen Teil abzubekommen. Er kann manchmal recht frech sein und versucht seinen Kopf durchzusetzen, aber jeder hier liebt ihn.

Mittlerweile wird er nicht mehr geritten und so liegt mein ganzes Erstreben darin, ihn in seinen älteren Jahren weiterhin gesund und glücklich zu halten.