Ehemalige Trailpferde

Viele Teilnehmer unserer Wanderritte finden auf unseren Trails ihr „Herzenspferd“. Hier nur einige der glücklichen Besitzer, die in unseren ehemaligen Trailpferden den idealen Freizeitpartner gefunden haben:

Jo & Senega (England)

Ich kann ehrlich sagen, dass ich mich an dem Abend in Senega verliebt habe, als er den Transporter von seiner langen Reise nach England verlassen hat. Er war buchstäblich mein wahr gewordener Traum! Zuvor besaß ich einen recht kräftigen Welsh Cob, den ich sehr liebte, aber ich fühlte mich nicht immer wohl mit ihm. Ich glaube, dass wir nie wirklich füreinander bestimmt waren. In den letzten Jahren hatte ich mit der Entscheidung gekämpft, ihn zu verkaufen. Schließlich trennte ich mich dann nach sechs Jahren von ihm. Es war eine traurige Zeit, aber er hat ein liebevolles neues Zuhause gefunden.

Megan und Arnau wurden in diesem Jahr neue Einsteller auf unserem Hof. Sie brachten ihre zwei wunderschönen Pferde aus Spanien mit - Picasso und Sansa. Megan hatte zuvor bei Panorama-Trails ausgeholfen und beschrieb mir Senega und meinte, er würde perfekt zu mir passen. Sie hatte so Recht! Senega war mit fünf Jahren zu Panorama-Trails gekommen und lief treu auf deren Trailritten, bis er neunzehn war! Nun war es an der Zeit für ihn ein etwas entspannteres Leben zu führen. Und wo wäre es perfekter, diesen neuen Lebensabschnitt zu verbringen, als hier bei mir in England! Ich bin so glücklich, dass Senega mit der Hilfe von Corinna und Rudi am 18. Juli zu mir kam. Er ist so ein wunderschönes Pferd mit der gütigsten Seele und einem sanften Wesen. Er gibt mir volles Vertrauen, und meine Liebe zum Reiten ist definitiv zurückgekehrt. Senega hat sich erstaunlich gut in seiner neuen Umgebung eingelebt und genießt sein englisches Leben mit seiner neuen Familie. Ich habe ein wunderbares Pferd und zwei wunderbare neue Freunde gefunden, Megan & Arnau, die mir mehr geholfen haben, als sie je wissen werden. Vielen Dank an Panorama-Trails!

Kathrin & Eva mit Yakari & Gitano (Deutschland)

Im Juni 2019 waren wir mit Rudi auf dem Andorra-Trail unterwegs. Ein unbeschreibliches Abenteuer und Naturerlebnis! Yakari und Gitano waren unsere unerschrockenen und klettersicheren Gefährten auf diesem wunderschönen Trail - der unser Leben verändern sollte...

Zurück in Deutschland war klar: ein Leben ohne Pferde kam für uns nicht mehr in Frage! Und andere Pferde als diese beiden Schätze ebenso wenig! Also nahmen wir uns ein Herz und fragten bei Rudi an, ob wir die beiden nach Deutschland holen dürfen - und im Dezember 2019 führten wir sie tatsächlich aus dem Transporter!

Der erste Winter in Deutschland war glücklicherweise nicht ganz so kalt und die beiden Spanier haben sich schnell akklimatisiert und sehr gut in ihre neue Herde integriert.

Hier in der Prignitz haben wir tolle ausgedehnte Wälder und perfekte sandige Feldwege und sind seit Beginn an viel mit ihnen unterwegs. Die ersten Wanderritte über mehrere Tage haben uns Yakari und Gitano sicher von Station zu Station gebracht: ob Windräder, Traktoren, Waldarbeiter oder Waldbewohner - die beiden bleiben immer cool. Nur die Pfützen und Seen sind noch etwas gruselig...aber auch da machen wir Fortschritte ;-)

Die Liebe vom ersten Trail in Spanien wächst jeden Tag und wir können uns ein Leben ohne die beiden nicht mehr vorstellen! Danke an Rudi, dass unser Traum wahr werden durfte und Danke an Daniela, die alles wunderbar organisiert hat!

Wir grüßen das tolle Team von Panorama-Trails und freuen uns sehr auf ein Wiedersehen!

Aromático & Lucia und Elke (Deutschland)

Im Im Juli 2016 verbrachten wir eine wunderschöne Woche auf mit Panorama-Trails. Auf unserem viertägigen Trail mit Katrin lernten wir Aromático kennen.

Zu Hause dachten wir oft an die schönen Tage und an Aromático und vermissten ihn sehr. Wir blieben mit Katrin in Kontakt und erkundigten uns regelmäßig nach ihm.

Im April 2017 entschlossen wir uns, Aromático nach Deutschland zu holen. Wir flogen nach Katalonien und trafen uns mit Rudi. Es waren zwei tolle Tagen und wir durften gleich nach unserer Ankunft mit Rudi und seinem Team durch die wunderschöne Landschaft reiten, natürlich mit Aromático.

Im Mai 2017 war es dann so weit und Aromático war dank Danielas toller Organisation endlich bei uns.

Er hat sich sehr gut eingelebt, wir reiten viel aus und er ist täglich mit seinen Freunden auf der Koppel.

Aromático ist ein wahnsinnig toller, zuverlässiger und liebenswerter Kerl. Wir würden ihn für kein Geld der Welt wieder hergeben!

Bonico & Heidi (Finnland)

Zum ersten Mal traf ich Bonico als ich im May 2018 den Piratentrail geritten bin. Vor dem Trail hatte ich Panorama-Trails meine Pferdewünsche mitgeteilt. Am ersten Morgen des Trails hatte ich mir in der Früh die Pferde angeschaut. Da hatte ich diesen wunderschönen und aufgeweckten braunen Wallach entdeckt und wünschte mir, dass er mein Partner für diesen Trail werden würde. Und so war es dann auch – Bonico wurde mir für die Woche zugeteilt. Hier begann unser gemeinsamer Weg. Bonico war so wie ich mir mein Traumpferd immer gewünscht hatte: einzigartiger Charakter, angenehm zu reiten and wunderschön. Als ich wieder zu Hause war, vermisste ich den hübschen Wallach sehr. Daher war ich sehr glücklich, dass Rudi ihn mir nach Finnland verkaufen wollte.

Bonico kam im August 2018 in Südfinnland an. Am Anfang lebte er, zusammen mit zwei weiteren Pferden, in einem schönen Stall in der Nähe eines Naturparkes.

Bald merkte ich, dass Bonico mehr Pferdegesellschaft benötigte und so zogen wir in einen größeren Stall wo er sich sichtlich entspannter fühlte. Auch den ersten Winter hat er gut überstanden.

Bonico ist ein tolles Trail Pferd und das war der Grund, aus dem ich ihn gekauft habe. Wir reiten viel aus und er liebt es! Aber er ist auch ein gutes Pferd für den Reitplatz. Was ich am liebsten an ihm mag, ist sein Charakter. Er ist stark, freundlich und er weiß was er will. Er ist sehr lieb und vertraut mir sehr. Er mag geregelte Abläufe, Karotten und natürlich Stuten.

Im Sommer lebt Bonico mit anderen Wallachen auf einer großen Koppel, wo er galoppieren und grünes Gras fressen kann. Er ist sehr entspannt und genießt sein frühes Rentnerleben von den Trailritten. Ich hoffe, dass wir noch viele gemeinsame Jahre zusammen haben.

Browny & Antonia (Deutschland)

Wenn Wenn mir jemand vor meinem Urlaub im November 2019 gesagt hätte, dass ich danach nicht nur um einen wundervollen Urlaub, sondern auch um ein neues Familienmitglied reicher wäre, hätte ich wahrscheinlich nur müde gelächelt. Aber manchmal will es das Schicksal anders und so kam es, dass ich auf meinem ersten Ritt mit Panorama-Trails Browny begegnete. Zugegeben, es war nicht die Liebe auf den ersten Blick. Das lag zu einem daran, dass es bei unserem Kennenlernen Bindfäden regnete und Browny alles andere als begeistert vom Putzen war. So handelte er sich in der Gruppe bald seinen Spitznamen „Grumpy“ ein. Gerade aber durch seine sehr spezielle Art vom Boden aus schlich sich der kastanienbraune Wallach langsam in mein Herz. Im Sattel harmonierten wir von der ersten Minute. Feinfühlig und trittsicher verbrachten wir wunderbare Stunden auf dem Mediterranea Trail. Zu Hause angekommen, war mir klar, dass sich Browny nicht nur in meinem Herzen einen Platz gesichert hat, sondern auch bei mir in Oberbayern. Nach einigen persönlichen Schwierigkeiten und kurz bevor Corona uns noch einen Strich durch die Rechnung machen konnte, zog Browny im März endlich zu mir. Durch seine Gruppen erfahrene Art fühlte er sich schnell zu Hause in seiner neuen kleinen Pferdeherde. Besonders die Stuten erlagen schnell seiner charmanten Art und vielleicht auch dem spanischen Temperament. Ich merke wie entspannter Browny von Tag zu Tag wird und er es genießt nur noch mich als feste Bezugsperson zu haben. Die wunderschönen Ausritte, die wir in der kurzen Zeit, in der Browny hier bei mir ist schon erleben durften, sind einmalig. Hier merkt man einfach was für eine tolle Arbeit bei Panorama-Trails in die Pferde investiert wird. Mutig führt Browny die Gruppe beim Ausreiten an und lässt sich dabei so einfach händeln. Er ist bei allem dabei und zögert nicht eine Sekunde, nicht mal bei größeren Herausforderungen. Nach einem flotten Ritt wartet Brownys zweite große Stärke neben der Geländesicherheit: das Fressen. Ich habe selten ein Pferd erlebt, dass sich so auf sein Fressen freut wie Browny. Sein lautstarkes Wiehern, wenn ich mit seinem geliebten Mash um die Ecke komme, sorgt immer wieder für Lacher am Stall. Lieber Rudi, liebe Daniela und liebes Panorama-Trails Team, Danke, dass Ihr mir Browny anvertraut habt und danke für all Eure Unterstützung! Vor allem Dir Daniela, dass Du Dich so unermüdlich dafür eingesetzt hast, dass „der Braune“ zu mir gelangt. Ich hoffe, dass wir uns noch viele Sprachnachrichten schicken werden! ;-) Ich freue mich auf Brownys und meine gemeinsame Zeit und wir werden an unserem großen Ziel, der Alpenüberquerung, die direkt vor meiner Haustür beginnt, arbeiten und zusammenwachsen. Ich glaube, wenn ich Browny fragen würde, würde er nur sagen, „klar, wann gehts los? Aber vergiss nicht genug Futter einzupacken!“

Picasso & Megan (UK)

Ich habe Picasso zum ersten Mal gesehen, nachdem ich fast zwei Jahre lang bei Panorama-Trails ausgeholfen hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich einige der Pferde geritten und hatte ein paar Favoriten! Als Picasso zu Panorama-Trails kam, war er ein sehr unerfahrenes Pferd. Er war sehr nervös, auch beim Putzen, Anbinden und Satteln und es war klar zu sehen, dass er noch keine Trailerfahrung hatte. Nach einigen Monate Arbeit mit Picasso, entwickelte er sich zu einem wunderbaren Trailpferd und ich entschloss mich zu versuchen ihn zu kaufen. Gott sei Dank war Rudi mit einem Verkauf einverstanden! Ich bin Rudi so dankbar, dass er es mir ermöglicht hat mein Pferd fürs Leben zu behalten. Wir haben zwei Jahre in Katalonien verbracht, bevor wir Anfang dieses Jahres nach Großbritannien zurückgekehrt sind. Picasso genießt die englische Landschaft, ein fantastisches Netz von Offroad-Reitwegen und viel grünes Gras! Wir haben mit dem Springreiten begonnen und freuen uns auf neue Abenteuer hier! Ich werde regelmäßig nach Katalonien zurückkehren, um alle Freunde von Panorama-Trails wiederzusehen. Ich kann es kaum erwarten wieder mit Rudi, Corinna und allen anderen auszureiten!

Ratu & Iben (Denmark)

Im Mai 2019 bin ich, zusammen mit einer Freundin nach Katalonien gereist, um an einem Trailritt in die Pyrenäen teilzunehmen. Es war das erste Mal, dass ich einen Trail auf einem fremden Pferd reite und auch mein erster Reiturlaub. Ich wusste nicht so recht, was mich erwarten würde, aber schon am ersten Abend fiel mir der wunderschöne braune Wallach mit seinen lieben und sanften Augen auf. Ich erfuhr, dass er fünf Jahre alt ist und sein Name Ratu ist. Für Ratu war das Trailleben noch ganz neu und er sollte uns mit einem Teammitglied von Panorama-Trails begleiten, um seine ersten Trailerfahrungen zu machen.

Ich bekam ein anderes Pferd für den Trail zugeteilt und war sehr mit ihm zufrieden. (Un)glücklicherweise verstauchte ich mir am ersten Tag beim Absitzen meinen Knöchel. Da mein zugeteiltes Pferd noch etwas unruhig beim Aufsteigen war und mein schmerzender Knöchel dabei auch nicht wirklich hilfreich gewesen wäre, schlug Rudi vor, dass ich Ratu reiten könnte. Ich willigte ein und habe diese Entscheidung keine Sekunde bereut! Obwohl Ratu jung und noch nicht so erfahren war, war er so lieb und es machte mir sehr viel Freude ihn zu reiten.

Selbst als er typisch eines Jungpferdes wegen Kühen oder bellenden Hunden etwas nervös wurde, fühlte ich mich sehr sicher auf ihm und war glücklich ihn als vierbeinigen Trailpartner zu haben. Wenn ich neben ihm lief (oder eher humpelte) schien es, als würde er auf mich warten und auf mich aufpassen während es mir aufgrund meines Knöchels schwerfiel die Auf- und Abstiege zu Fuß zu bewältigen.

Während des Trails verliebte ich mich von Tag zu Tag mehr in Ratu. Sechs Monate zuvor hatte ich zu Hause mein Distanzpferd verloren. Ich hatte aber noch zwei weitere Pferde und ich hatte keineswegs geplant in Spanien ein Pferd zu kaufen. Aber als der Trailritte zu Ende war konnte ich nicht widerstehen, Rudi zu fragen, ob er Ratu verkaufen würde. Und glücklicherweise war Rudi bereit ihn mir zu verkaufen.

Nach einem langen Transport von Spanien kam Ratu im Juli 2019 in Dänemark an. Trotz seines zarten Alters und einem kompletten Lebenswandel, nahm er alles ruhig und vernünftig auf. Schon nach ein paar Wochen folgte er mir überall hin und begleitet mich jedes Mal, wenn ich auf der Koppel bin. Nach nur wenigen Monaten in Dänemark startet er nun sein Leben als Trail- und Distanzpferd.

Timi & Steffi (Deutschland)

Im Im Sommer 2019 bin ich meinen ersten Trail mit Panorama-Trails geritten. Meine Freundin und ich haben uns für den Süß- und Salzwasser Trail entscheiden.

Ich habe Timi damals gesehen und hoffte einfach nur, dass er mir zugeteilt wird.

Nicky und Tash haben einfach ein gutes Gespür für Pferd und Reiter. Denn von Minute zu Minute, besser von Kilometer zu Kilometer, gefiel mir Timi's sanftes, sensibles Wesen immer mehr.

Als mir Tash auch noch erzählte, dass es seit zwei Wochen der erste Trail für Timi ist, war es um mich geschehen und ich habe mich in ihn verliebt!

Fünf Tage und 135 Kilometer später habe ich noch direkt am Flughafen auf der Website von Panorama- Trails gesehen, dass Timi als Verkaufspferd angeboten wird.

Durch die Hilfe von Daniela ging dann alles ganz schnell und seit dem 01.10.2019 ist Timi nun bei uns im hohen Norden.

Wir haben Neuankömmling Timi und meinen Wallach Carinjo von der ersten Minute an zusammengestellt. Denn ich wusste, dass die beiden sich sofort miteinander gut verstehen würden und tatsächlich haben die beiden prima zusammengepasst.

Hinter seinem scheuen, schreckhaften Auftreten verbarg sich ein gut erzogener, feiner, lieber Riese. Nach dem Überwinden dieser Scheu uns gegenüber hat er sich hin zum Herdenchef, zum perfekten Handpferd, zum Anführer der Gruppe beim Ausreiten und neuerdings sogar hin zum alleinigen Ausritt, entwickelt.

Mittlerweile steht Timi mit seinem neuen Kumpel bei uns zu Hause auf unserem Hof und wir sind einfach nur glücklich, dass Timi teil der Familie geworden ist!

Faro (Leuchtturm), geboren 10.06.1996

Liebe auf den zweiten Blick

Als ich Faro (damals 15 Jahre alt) das erste Mal vor knapp 7 Jahren sah, habe ich ein Pferd wahrgenommen, das ein bisserl zu einem anderen Pferd gegiftet hat, das neben ihm am Putzplatz stand. Er war aber dabei nicht böse, sondern hat einfach nur seinen Raum gebraucht.

Beim ersten Ausritt war der erste Galopp echt flott, alle Pferde waren gut gelaunt. Beim dritten Galopp konnte eine nicht ganz so erfahrene Reiterin hinter mir ihr Pferd nicht zurückhalten und düste an uns vorbei. Faro blieb gelassen, ließ sich nicht anstecken, sondern blieb ruhig, bis alle in den Schritt fielen. Das hat mich schwer beindruckt.

Tja, und am zweiten Tag war es um mich geschehen. Keine Ahnung, warum. Vielleicht war es, dass er beim Absatteln seinen Kopf an mir rubbelte (was man eigentlich nicht zulassen sollte, so von wegen Führungsrolle o.ä.). Vielleicht war es auch seine absolute Zuverlässigkeit und liebe Art, die ich sonst bei einem Pferd nie erlebt hatte. Auf jeden Fall verspürte ich den Wunsch, dieses Pferd für immer zu haben. Am dritten Tag unterhielt ich mich mit Niki, die sich sehr viel Zeit nahm und mich über Alles informierte, wie es eventuell laufen könnte.

Beim Heimflug saßen wir dann stundenlang auf Mallorca fest (Flugverzögerung aufgrund des Vulkans in Island), und ich hatte nochmal viel Zeit zum Überlegen, die ich allerdings nicht brauchte, da mein Entschluss fest stand: ich möchte Faro ein schönes Rentnerdasein in einem Offenstall ermöglichen.

Dank Euch Allen, Niki und Dani und Rudi, war es dann am 24.09.2011 soweit: ich bekam um 08:15 von Rudi den Anruf, er wäre jetzt bei Nürnberg und demnächst bei uns. Obwohl Rudi und Alle noch vorher so viel Mühe hatten, aufgrund einer neuen Verordnung in Spanien einen neuen Pferdepass zu bekommen (1 Bearbeiter in Barcelona) haben sie es geschafft, mir das schönste Geschenk im meinem Leben zu ermöglichen.

Faro in den ersten Monaten:

Faro wollte nicht alleine den Stall verlassen, hatte kein Vertrauen in mich (woher sollte er es auch haben), blieb bei der Herde, freundete sich mit einen Friesen an und spielte ganz wunderbar mit ihm. Oft kam ich in den Stall und sah keinen Fliegenschimmel, sondern ein schwarz-braunes Pferd, da er sich mal wieder gewälzt hatte.

Jetzt nach 6,5 Jahren: Faro ist weiterhin oft braun, mit seinen 21,5 Jahren ein absoluter Schlawiner, immer noch herrlich verspielt mit seinen Kumpels, nutzt die Spaziergänge mit mir zum Fressen und Knuspern aller guten Pflanzen im Wald, reitet mit mir alleine durchs Gelände, ist mein Seelengefährte, mein Leuchtturm, mein großer Schatz. Er hat einen wunderbaren Charakter, überrascht mich immer wieder aufs Neueste, bringt mich zum Lachen und kennt meine Schwächen ganz genau, nutzt sie aber nie aus. Mit ihm zusammen zu sein bedeutet für mich das größte Glück, egal, ob ich ihn nur anschaue, an seiner wunderbaren Fellnase rieche, spazieren gehe oder reite. Faro ist das Beste, was mir im Leben passieren konnte.

Angela & Codul (F)

Aus verschiedenen Gründen wollte ich nie ein eigenes Pferd – jetzt ist Codul aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Kennengelernt hatte ich ihn schon 2006 als eines der ersten Pferde, die Rudi für Panorama Trails angeschafft hatte… Ein Gründungsmitglied sozusagen.

Seit November 2013 verbringt er nun seinen wohlverdienten Vorruhestand bei meiner Schwester und meinem Schwager in der Normandie/Frankreich… Eine Unterbringung in Hamburg könnte ich nicht finanzieren. Am dortigen Reitbetrieb nimmt er nicht teil, wirkt aber immer sehr dekorativ! Ich verbringe mehrmals im Jahr mehrere Wochen bei ihm und den insgesamt zwanzig anderen Pferden und dann sind wir viel unterwegs. Codul (Cody) ist ein Vollprofi und ich kann mich bei unseren Ausritten allein zu zwein 100 Prozent auf ihn verlassen. Wir gehen es ruhig an (werden schließlich beide nicht jünger) aber ein Galöppchen ist immer drin. Besonders liebt er das fette, grüne Gras der Normandie. Wenn er mal zu übermütig wird, fragen wir ihn, ob er wohl zurück zu Rudi in die Pyrenäen möchte?! Dann guckt er verständnislos… Wer mal im normannischen Flachland unterwegs sein möchte: www.leschevauxdesaintvictor.fr

Castaño, Chupito und Esperanza & Sonja und Ingrun (D)

Castaño und Chupito sind im Sommer 2012 gemeinsam nach Deutschland gekommen. Beide haben sich schnell gut an den Kontrast zwischen Katalonien und dem Ruhrgebiet gewöhnt - nur der lästige Regen und der Winter in Deutschland gefällt Castaño nicht besonders.

Chupito liebt hier besonders lange Waldwege, auf denen er richtig Gas geben kann. Wir haben mit beiden einfach tolle Geländepferde; sehr sicher, aber trotzdem nie langweilig - mit viel Leben und eigenen Ideen! Ihren Spitznamen "Los Locos" haben sie sich ehrlich verdient.

Im Oktober 2015 ist Esperanza (Spitzname "Etzel") dazugestossen, um das Locos-Trio komplett zu machen. Unser "Schönling" wusste von Anfang an die Menschen und auch die Stuten am Stall mit seinem Charme zu beeindrucken und hat sich eine große Fangemeinde erworben.

Die drei stehen in einer größeren Wallachherde und gehen regelmäßig ins Gelände. Wir freuen uns schon darauf im Frühjahr wieder auf längere Touren gehen zu können!

Claudia & Tizón (D)

Claudia & Tizón

Ende Oktober 2016 reiste ich bereits zum 4. mal nach Katalonien um bei Rudi einen Trail zu reiten. Es war der bereits zweite „Piraten Trail“ für mich. Wie immer ließ ich mich überraschen welches Pferd ich bekommen würde. Dieses Mal wurde es Tizón. Zu dem Zeitpunkt war er gerade neu und sollte zum ersten Mal eine Bergtour mitgehen. Rudi fragte mich, ob ich diese ehrenvolle Aufgabe übernehmen wolle. Klar, sehr gern! So nahmen die Dinge ihren Lauf… ER war einfach fantastisch (um Rudis Worte zu benutzen). Ganz wach, fein in der Hand und sensibel auf meine Einwirkungen. Für sein junges Alter sehr mutig und an allem interessiert. Da ich mich zum Zeitpunkt auf genau diesem Trail zu Hause in einer etwas schwierigen Lebensphase befand, bereitete mir der „kleine Schwarze“, wie ich ihn pflegte zu nennen, besonders große Freude und ließ meine Sorgen für diese Zeit in der Heimat in weite Ferne rücken.

Um meine Empfindungen noch mal zu hinterfragen, ritt ich (über meine Verhältnisse lebend!) noch zwei weitere Trails im April und Oktober 2017. Diese male wollte ich mich nicht mehr mit dem Pferd überraschen lassen – ich wollte nur noch Tizón haben:) Ich bekam ihn beide Male:)

Am 29. Oktober 2017 wollte ich dann Nägel mit Köpfen machen. Tatsächlich kam es zu einem Handschlag, nicht zu glauben aber wahr: Rudi konnte sich dazu entschließen ihn mir zu geben, ich hatte ihn gekauft! Tizón - my buddy und vieles mehr! Dann ging alles recht schnell, da Rudi zur Pferd & Jagt Messe nach Hannover sollte, machte er selbst den Vorschlag ihn mir bis dorthin mitzubringen. So überreichte er ihn mir bereits 6 Wochen nach meinem Banditen Trail, am 6. Dezember 2017 (weltbestes Nikolausgeschenk!) an einem Treffpunkt in einem Stall bei Hannover. Dort quartierte ich MEINEN kleinen Schwarzen noch eine Nacht ein, denn wir hätten an diesem Tag unser finales Ziel nicht mehr erreichen können. Am nächsten Morgen luden wir dann für die letzten 450 km auf. Leider gab es dann noch ein kleines Problem, wir mussten noch mal 30 km vor Tizóns neuer Heimat ein Notquartier beziehen… denn es hatte sich ein Sturm aufgebaut, der den Transport von PKW mit Anhängern aus Sicherheitsgründen untersagte, der Autozug nahm uns schlicht weg nicht mit! Tizóns neue Heimat liegt im nördlichsten Deutschland, auf der Insel Sylt …und die kann man nur mit einer Fähre oder mit dem Autozug erreichen. Nach einer Nacht in einer Box im Friedrich-Wilhelm-Lübke Koog erreichten wir dann am 8.12.2017 Morsum auf Sylt! Die Überfahrt mit dem Autozug fand Tizón eher „geht so“, denn der Transport erfolgt rückwärtsfahrend. Er galoppierte zum Teil auf der Stelle. Tizóns zu Hause ist bei mir hinterm Haus in einer Offenstallhaltung. Ich habe bereits 2 Pferde (Stute 24 und Wallach 25 Jahre alt, beide von Fohlen an in meinem Besitz) Sie sind bereits Rentner und der Jungspund Tizón ist nun der dritte im Bunde. Zunächst getrennt und dann langsam aneinander gewöhnt, wächst meine kleine Herde langsam zusammen. Gleich 3 Tage nach Ankunft gab es dann einen Wintereinbruch und es schneite… Kulturschock für den Katalanen… Aber so wie ich ihn kennen gelernt habe, macht er einfach alles mit und strotzt allen Widrigkeiten. Seine Neugierde und sein gutes Sozialverhalten in der Herde kommen ihm zu gute. Freunde von mir sagten mir, dass ich es mir bloß nicht mit ihm verscherzen solle, nicht dass er mir die Unabhängigkeit erklärt:)

Ich habe nicht nach einem neuen Pferd gesucht, nur ein Tierhalter kann das verstehen: Ich habe Tizón gefunden!

Ich bin viele Jahre akribisch Dressur auf Warmblütern geritten, später einige Jahre im Distanzsport gelandet und als meine Pferde für den Sport zu alt wurden einfach ins Gelände. Zeitgleich habe ich über mehrere Jahre an vielen Orten der Welt Trails geritten, 6 davon bei Panorama-Trails in Katalonien, drei davon auf Tizón. Was ich mit ihm jetzt so vorhabe weiß ich noch nicht so genau, aber gewiss ist, dass ich mich auf eine tolle Zeit mit ihm freue, wir werden gemeinsam etwas entwickeln und feststeht: das wird gut! Vielen Dank an alle die mir gut zugeredet haben, mich unterstützt haben und mir dabei geholfen haben dieses Vorhaben umzusetzen –ich weiß dies sehr zu schätzen! Besonderen Dank an Daniela und unvergessen: an Rudi! 1000 Dank!

Katja – Gandalfo & Paquito (D)

Katja & Gandalfo

Bei meinem allerersten Trail lernte ich Gandalfo kennen und: Was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Ritt. Er gab mir für meinen ersten Trail so viel Sicherheit, dass ich mich irgendwie direkt verliebte. So kam es, dass ich bei jedem Trail wieder Gandalfo ritt. Irgendwann war der Tag gekommen, als ich mir ein Herz fasste und Rudi fragte, ob ich Gandalfo mit nach Deutschland nehmen dürfte. Und so kam es dann, dass Dalfo bald schon in bei mir in Deutschland war. Wir sind immer sehr viel im Gelände unterwegs gewesen, denn dafür ist ein Trailpferd ja schließlich wie gemacht. Leider hat Gandalfo uns über den Regenbogen verlassen und grast jetzt auf himmlischen Weiden. Er wird aber immer in meinem Herzen sein.

Katja & Paquito

Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden. Eigentlich wollte ich kein Pferd mehr, aber dann kam Paquito. Nachdem ich vom Trail wieder zu Hause war, ging er mir nicht mehr aus dem Kopf. Mit etwas Unterstützung von Anderen kam der Süße dann im Sommer 2014 zu mir. Er ist ein außergewöhnliches Pferd, irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, und er ist ein super Lehrmeister, um mich reiterlich weiter zu entwickeln. Wir beschäftigen uns viel mit akademischer Reitkunst, was seiner Gymnastizierung sehr zugute kommt. Hier zeigt sich das ehemalige Trailpferd sehr motiviert und ist sehr lernwillig. Natürlich gehen wir auch gern ins Gelände und genießen lange Ausritte. Egal ob Extreme Trail Park oder Trail Parcours, er ist unerschrocken und meistert alles mit Bravour. Im Moment tasten wir uns langsam an die Working Equitation heran, wer weiß, vielleicht wird aus dem ehemaligen Wanderreitpferd noch ein Turnierpferd. Hauptsache es macht uns gemeinsam Spaß und wir haben immer etwas Abwechslung.

Kati – Gonzi (ES)

Kati & Gonzi

Ich habe den frechen Gonzalez durch meine Freundin Daniela, die bei Panorama-Trails arbeitet, kennengelernt. Daniela hat mich nach fünf Jahren ohne eigenes Pferd wieder dem Reitsport nahegebracht. Schon nach unserem ersten Ausritt war ich total hin und weg von dem kleinen Kerlchen, der mein Herz im Sturm erobert hatte. Nur wenige Zeit später stand Gonzi dann bei uns im Stall und ich würde ihn für kein Geld der Welt wieder hergeben! Gonzi ist ein richtiger Schmusebär und weiß genau was er will! Dabei hat er aber ein großes Herz und war schon manchem ängstlichen Pferd der perfekte Lehrmeister, denn er bleibt in allen Situationen immer ruhig und souverän. So machen unsere gemeinsamen Ausritte immer Spaß und ich kann unsere gemeinsame Zeit in vollen Zügen genießen! Auf Gonzi ist immer Verlass!

Nicole – Marinero (A)

Nicole – Marinero

Es war im Sommer 2013 als ich Marinero zum ersten Mal sah und ich es da schon ahnte, dass er mein absolutes Traumpferd werden wird.

Wir ritten dann ca. 100 km durch Katalonien und ich verliebte mich immer mehr in diesen Wallach. Wieder Zuhause angelangt, ging mir das Pferd nicht mehr aus den Kopf. Im Herbst flog ich nochmal zu ihm und machte alles klar. Im Frühling 2014 kam der Spanier top fit und munter in Österreich an. Er lebte sich innerhalb weniger Tage ein und da er generell ein umgängliches Pferd ist, verstand er sich gleich mit meinen anderen Pferden – am 3. Tag grasten alle schon friedlich auf einer Koppel.

Marinero ist ein Allrounder – egal ob Wanderritte, Dressur, Working Equitation, Orientierungsreiten oder Distanzreiten, dieses Pferd macht überall eine gute Figur – zum Beispiel holten wir uns 2014 den ,,Newcomer – Titel“ im Österreichischen Distanzreitsport.

Zurzeit genießen wir einfach Ausritte – auch ohne Sattel kein Problem – und machen fleißig Dressur zur Gymnastizieren. Dieser Wallach ist einfach so ein unkompliziertes, freundliches und intelligentes Pferd, das trotzdem eine gesunde Portion an Temperament besitzt und das schätze ich sehr an ihm. Ich hoffe, dass er mich noch lange an meiner Seite begleitet und fürchte mich auf den Tag, wo dies nicht mehr so sein wird, denn so ein Pferd wird mir kein 2. Mal über den Weg laufen.

Romany & Rodeo (UK)

Romany & Rodeo

Ich habe Rodeo vor ca. 10 Jahren auf einem Wanderritt bei Panorama-Trails kennen gelernt. Er war ein großartiges kleines Trailpferd - klein, schnell und sicher - genau das, was ich mir gewünscht hatte.

Seit sieben Jahren lebt er jetzt bei mir in Großbritannien und ich möchte ihn nicht mehr missen! Er ist ein sehr intelligentes aber verfressenes Pferd, Fakt der es sichtlich erschwert sein Idealgewicht zu halten. Wenn er auch von saftig grünem Gras und ausreichend leckerem Heu umgeben ist, er würde alles tun um noch mehr als nur seinen Teil abzubekommen. Er kann manchmal recht frech sein und versucht seinen Kopf durchzusetzen, aber jeder hier liebt ihn.

Mittlerweile wird er nicht mehr geritten und so liegt mein ganzes Erstreben darin, ihn in seinen älteren Jahren weiterhin gesund und glücklich zu halten.