1. Tag: Länderübergreifender Berg- und Küstentrail

Wir beginnen unseren Katalonientrail im Vorland der Pyrenäen, 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt Barcelona. Bei der Ankunft auf dem Reiterhof fallen die Strapazen der Anreise ab. Während des Abendessens lernen wir unseren Guide kennen, der uns über die Pferde und den Trail informiert.

2. Tag: Trail in die Berge

Wir begrüßen die Pferde und machen uns auf den Weg. Schon bald verliert sich der Pfad in einem dichten Wald. Kopf einziehen! Einige Äste hängen im "katalonischen Dschungel" tief.

Das Pyrenäenvorland bietet mit seinen weitläufigen Anwesen ein wunderbares Ziel für unsere Reise im Sattel. Abwechslungsreich windet sich der Trail durch Hügel, umrundet Felder und bringt uns in liebliche Natursteindörfer. Eine Flussüberquerung macht den Ritt zum Abenteuer! In einem gemütlich eingerichteten Schulhaus empfängt uns die Familie von Clara und Jordi. Sie bieten uns eine nette Unterkunft mit Pool.

3. Tag: Das Garrotxa, ein unwegsames Bergland

Berge der Garrotxa: Die Route wechselt zwischen felsig und steil, mal gefällig und sanft. Ein Wildbach eignet sich hervorragend für eine Rast. Wie Silberfäden strömt das Wasser herab, fließt über flache Felsen am Rand, auf denen man wunderbar sitzen kann. Wir springen in den natürlichen Pool, die "Poolbar" ist eröffnet!

Wir dringen in eine stille Berglandschaft ein und treffen nach einem steilen Abstieg auf ein mittelalterliches Dorf. Unser Freund und "Gourmetkoch" empfängt uns in seinem kleinen Hostal am Fluss.

4. Tag: Berg- und Küstentrail zwischen Frankreich und Spanien

Stein- und Korkeichen bestimmen die Vegetation auf dem Ritt zum See. Der Aufstieg ist schweißtreibend, doch am See werden wir belohnt. Noch ein Galopp und dann entdecken wir das Picknick.

Hufschlag um Hufschlag nähern wir uns Frankreich. Ein uriger Pfad bringt uns über die Grenze. Im 19. Jh. diente dieser Pass den Räubern und im spanischen Bürgerkrieg den katalanischen Republikanern als Fluchtweg nach Frankreich. Ein dichter Buchen- und Kastanienwald bedeckt nun die Berge. Im Hostal de Trabucaires trafen sich einst die Räuber. Heute verbringen wir die Nacht in der einfachen, aber gemütlichen Herberge.

5. Tag: Das Albera-Gebirge – ein länderübergreifender Naturpark

Am höchsten ragt das Canigo Massiv mit gut 2700 Metern im Norden auf. Der Gipfel des Canigo gilt in Katalonien als heilig. Mit einem Knirschen unter den Hufen durchqueren wir die Albera Berge und erreichen wieder Spanien. Zwischen waldüberzogenen Tälern und Bergen erhebt sich im Inneren des Naturparks eine mächtige Burg. Es bleibt rätselhaft, wozu die heute verlassene Burg diente. Das ist uns egal, beim Mittagessen im urigen Restaurant fühlen wir uns wie im Ritterland.

Am Fuße der Albera Berge eröffnet sich die Ebene des Empordà. Von der afrikanisch anmutenden Steppe schweift der Blick über imposante Sandsteinfelsen bis zur Küste auf das strahlend blaue Mittelmeer. Nach einem sehr langen Reittag freuen sich unsere Vierbeiner auf ihr leckeres Müsli.

6. Tag: Das Empordà – Ebene zwischen Bergen und Meer

Gemeinsam mit unseren Pferden trekken wir durch eine naturbelassene Steppenlandschaft. Später erwarten uns feudalistische Großgrundbesitze und reiche mittelalterliche Natursteindörfer. Die von hier stammenden Güter wurden im 19. Jh. oft von den Trabucaires auf dem Weg nach Frankreich überfallen und geraubt.

Weiter im Süden treffen wir dann auf ein Feuchtbiotop. Im flotten Galopp durch die Reisfelder erreichen wir die Küste. Im meernahen Landhaus von Anna und Miguel finden wir eine gemütliche Unterkunft mit einer guten "katalanischen Küche".

7. Tag: Strandritt am Meer (*)

Wir können nicht früh genug aufstehen, um an diesem Morgen am Strand reiten zu gehen. Mit den ersten Sonnenstrahlen gelangen wir ans Meer. Die Brandung rollt auf den feinsandigen Strand und dann setzen wir zum Galopp an. Kilometerlanger Sandstrand liegt vor uns….

Im Hinterland erwartet uns eine liebliche Landschaft aus Hügeln und Feldern. Mächtige "Castillos" und Natursteindörfer begleiten uns auf dem Ritt zurück zum Reiterhof, dem Ausgangspunkt unserer Reise.

8. Tag: Adéu Frankreich und Katalonien

Nach dem Frühstück endet unser Aufenthalt in Katalonien – doch die Erinnerung an diesen erlebnisreichen Berg- und Küstentrail bleibt uns für eine lange Zeit.

Transfer nach Barcelona oder Girona.

> Wichtiger Hinweis an alle Teilnehmer!