Nachdem Katalonien bereits einmal ein Ziel mit hohem Erinnerungswert war, führte die Empfehlung von Isabel zu einem schnellen Entschluß, noch dazu reizte die Kombination von Natur und Kultur verbunden mit der Aussicht auf kulinarische Genüsse.
Rudi Stolz empfängt die Gäste mit einem offenen Lachen, sucht garantiert das richtige Pferd aus und führt ein sorgfältiges und gewissenhaftes Satteln vor, das er fortan in die Verantwortung der Reiter gibt. Rudi führt souverän die Gruppe über wilde Bergespfade, durchquert Flüsse, agiert vor- und "um"-sichtig beim Überqueren verkehrsreicher Straßen, galoppiert an der Wasserkante des kilometerlangen Sandstrandes am Golf von Roses, zieht eine flotte Spur über Wald- und Feldwege und findet auch im dichtesten Dickicht noch einen Weg; manchmal versteckt er sein wehendes Haar unter einer Mütze, um angreifenden Kampfbienen vom eigentlichen Ziel abzulenken. Gnadenlos entdeckt er Verfehlungen, die nur mit CAVA wieder gut zu machen sind.
Petra begleitet den Trail und sorgt neben dem Blumenschmuck beim Picknick für wohlschmeckende Salate, ganz besonders "knoblauchige" Oliven und überhaupt für das Wohl von Menschen und Pferde.
Buffalo ist unzweifelhaft Meister für Grillspezialitäten und kann mit seinem gewinnenden Lachen leicht für doppelten Kalorienverzehr überzeugen. Seine Allzweck-Machete hat er fest im Griff.
Nicole (Nikki) aus Kitzbühel könnte sich vorstellen, längere Zeit in Rudi 's Team zu verbringen und ihre wohltuenden Hände nicht nur einem einzelnen katalonischen Herzensmenschen sondern auch Pferden angedeihen zu lassen.
Abschließend möchte ich zusammenfassen,
• der Ritt war flott, aber nicht hetzend, erfordert jedoch einige Kondition
• Trab- und Galoppstrecken gibt es reichlich
• Pferde sind ausgeglichen, sehr tritt- und verkehrssicher, konditionsstark und menschenbezogen
• Es ist eine reizvolle, wunderschöne, teilweise felsige Hügellandschaft (wenn auch nur ca 500 m hoch) einerseits, Wäldern mit Sanddünen und eines kilometerlangen Sandstrandes andererseits, meist nur dünn besiedelt und an und durch Naturparks mit Flamingos, Störchen, Camargue-Pferden, einsame Feld- u Waldwege mit langen Trab- u Galoppstrecken
• Historische Dörfer mit Steinmauerwerk
• gute Möglichkeit zu eindrucksvollen Besichtigungen (DALI Museen in Schloß Pubol und Figueres)
• Rudi ist sehr bemüht und bedacht auf das Wohl von Mensch und Pferden
• Essen und Trinken sowohl als Picknick als auch in Restaurants ist durchwegs sehr schmackhaft, landestypisch und meist zu viel
• Unterkünfte sind oft alte (erscheinende) Gemäuer jedoch überwiegend modern eingerichtet mit angenehmen Flair und gutem Komfort.
